Energienetze in Würgerhand

Was meinen die Finanzer der CDU, welche Summe mit den Gewinnen aus dem Fernwärmenetz von 190 Millionen (2009) finanzierbar wäre?
Erträge aus „Fernwärmenetz“ finde ich in den Argumentationen von CDU oder SPD nicht. Stattdessen ein Lamento über Stromkabel, Rohre und Leitungen, die nur Kosten verursachen würden.

http://www.unser-hamburg-gutes-netz.de/unser_hamburg_gutes_netz_finanzen.html

http://www.spd-fraktion-hamburg.de/aktuelles/energiewendepunkt.html

Die SPD hat sich eine Garantiedividende ausgedacht. Diese funktioniert nach klassischem STAMOKAP Prinzip. Wir brauchen den alternativlosen Konzern, der als unser Partner so viel Gutes für die Gesellschaft tut. Nur dieser Konzern kann angeblich der Stadt helfen und investiert dafür viele Millionen. Aber wo kommen diese Millionen am Ende her?

Mieter am Fernwärmenetz müssen den aufgerufenen Wärmepreis zahlen. Wie will man sich bei mangelndem Wohnraum dagegen wehren? Entweder nimmst Du die Wohnung mit Fernwärme oder eben keine Wohnung. Durch auskömmliche Wärmepreise rechnet sich sogar ein auf Stromseite unwirtschaftliches GuD Gaskraftwerk.

Wenn im Plan der SPD der Mieter finanzielle Unterstützung für die Heizkosten benötigt, dann fließen 74,9% der von der Arge aus Mitteln der Kommune beglichenen Heizkosten an einen ausländischen Staatskonzern und 25,1% zurück in die Stadt.
Es werden die TATSÄCHLICHEN Heizkosten bezahlt. Wenn also die SPD Garantierendite in Gefahr ist – was wird dann wohl passieren …

Dieser Beitrag wurde unter Energiepreise, Erneuerbare Energie, Netze veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.