Guts or Brains?

Morgan Stanley sagt, sofern man den entsprechend toleranten Magen dafür habe, könne man mit Öl in den nächsten zwei Jahren gutes Geld verdienen.

‚“Supply and demand eventually rebalance. We’ve seen this again and again and again,“ he said. „The question is if you got the stomach to live through this rebalance.“‚

Bleibt die Frage, ob sich Morgan Stanley Chairman and CEO James Gorman viel Gedanken darüber gemacht hat, was denn hier als Supply und Demand in Konkurrenzen steht.

Angebot und Nachfrage werden sich ausgleichen, sofern nicht von Banken manipuliert, erstmal richtig.
Ein eklatantes Ungleichgewicht sind derzeit die Herstellkosten von Strom gegenüber Flüssigbrennstoff.
Entweder steigen die Strompreise (mit entsprechend teurerer E-Mobilität) oder die Spritpreise stagnieren auf einem Niveau, dass es den fossilen Regimes erlaubt, den dummen Endverbraucher noch etwas an der Zapfsäule herum zu führen.

Ich denke steigende Strompreise sind, dank immer billigerer Photovoltaik und Windkraft, quasi unmöglich. Aus dem Bauch heraus, kommt man vielleicht zu anderen Ergebnissen, die tatsächliche Herleitung der Schlussfolgerung von MS wäre interessant.

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Energieflussdiagramm

Schicke Visualisierung von Energieerzeugung und Verwendung http://bl.ocks.org/emeeks/21f99959d48dd0d0c746

Danke an https://gebloggendings.wordpress.com/

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Erneuerbare Energie in Italien – schwache Perspektive

Auch in Italien werden die Anfangserfolge der Erneuerbaren Energien systematisch begrenzt. Die Anzahl der Biomasseenergieerzeugungsanlagen sinkt sogar schreibt die GTAI.

Bemerkenswert ist die hohe Gesamtleistung der Pflanzenöl Blockheizkraftwerke mit 1000 MW Leistung im Verhältnis zu Biogas mit 1500 MW und Holz mit 700 MW. Offensichtlich sah man in Italien nicht die gleiche Notwendigkeit Biodiesel in Zwangsbeimischung zur Beschönigung von Dieselfahrzeugsemissionen zu bevorzugen wie in VW Land.
Bei der Neuinstallation von Solarstrom sollen 2015 statt eines Wertes im Jahr 2011 von 9370 MW lediglich mickrige 700 MW zugebaut werden. Die Installation von Windkraftanlagen liegt nur noch bei etwa 10% des Wertes der guten Jahre.

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Batterietechnik in bunter Vielfalt

Ich habe das Gefühl, es kommen Batterieinnovationen aus allen Ecken. Heute fluffige und schaumige   Batterietechnik.

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PTG Hybridnetz oder Stromtransport per HGÜ?

Da ich kürzlich über einen ähnlichen Sachverhalt diskutierte suchte und fand ich den Vergleich von Stromtransport über ein Power to Gas Gasnetz gegenüber Stromtransporten per HGÜ Hochspannungs Gleichstrom Übertragung. Hiernach https://www.energie-innovativ.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Themen/Energie_und_Rohstoffe/Dokumente_und_Cover/2014-09-24-Kurzgutachten-Kostenvergleich-Stromtransport.pdf ist der Stromtransport per Hochspannungs HGÜ Leitung in jedem betrachteten Falle günstiger als die Umsetzung von Strom in Gas zurück in Strom.

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Gebrauchte Windkraftanlagen (Handelsblatt)

Das Handelsblatt schreibt über Werte gebrauchter Windkraftanlagen. Der Autor schreibt „Ohne den fixen staatlichen Geldregen rechnen sich viele Anlagen nicht mehr.“ Einen Nachweis liefert er leider nicht dazu. Es klingt zwar im Artikel so, als ob der auf den Satz folgende Experte dies gesagt habe, das erscheint aber im Kontext eher merkwürdig. Warum sollten sich Anlagen, die nach TÜV Aussagen im gleichen Artikel mit wenig Aufwand noch weitere Jahre zu betreiben sind und im polnischen oder Italienischen Ausland noch gute Gebrauchtpreise erzielen können sich nicht rechnen? Vollständig abgeschriebene Anlagen mit Grenzkosten nahezu Null – das würde weitere Erläuterung durch ein Wirtschaftsfachblatt doch erfordern.

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Ölabwässer

Dieses Problem war mir bei der Ölförderung eher unbekannt. Das Handelsblatt schreibt über Unfälle beim Förderwasser von Erdöl. Das Salzwasser kann im Gegensatz zum Erdöl nicht natürlich von Mikroben zersetzt werden. Ein Grund mehr, Erdöl nur für wirklich unersetzbare Produkte zu verwenden.

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Subvention für E-Autos oder für Biosprit?

Derzeit sind alle Bürger Deutschlands alternativlos zum Konsum von Biosprit gezwungen. Im Diesel an der Tankstelle finden sich üblicherweise 7% Biodiesel und auch im Benzin finden sich mindestens Komponenten wie MTBE, die auf Biobasis erzeugt werden.

Die Bundesregierung will bis 2020 angeblich 1.000.000 eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Eine Subvention dieser Autos wird derzeit abgelehnt.

Ich überlege, welche Zusatzkosten sich ergeben würden, wenn die Zwangsmaßnahme Agrarrohstoffe in den Tank zugunsten von heimischem Ökostrom zumindestens teilweise abgelöst würde.

Gasoil, also Diesel, wird preisbildend in London als London Gas Oil Futures gehandelt.  Preis heute 19. Juni ’15 ist 576 USD pro Tonne. Der Preis für Biodiesel wird in Rotterdam festgestellt. An der CME wird ein Kontrakt angeboten, der den Preisunterschied zwischen Biodiesel und Gasoil (Diesel) abbildet.

In Deutschland wurden 2014 etwa 2,289 Millionen Tonnen Biodiesel eingesetzt. FNR hat eine Grafik zu Biospritanteilen im Jahr 2013.

Entfielen die zusätzlichen Kosten von Biosprit zur Hälfte und dieses Geld würde stattdessen für die Subventionierung von E-Mobilität ausgegeben, bringt das in etwa 275 Millionen Euro jährlich (1,1 Mio Tonnen Biodiesel x 250 Euro / Tonne Preisunterschied).

Genug Geld für 5.000 Euro Förderung von immerhin 55.000 Autos pro Jahr;
Autos, die fast emissionsfrei fahren und allein heimischen Ökostrom tanken könnten. Da das Geld für die Betriebsenergie nicht fremden Staatskonzernen oder Oligarchen gegeben wird sondern im Lande bleibt, ergeben sich volkswirtschaftliche Zweitrundeneffekte, da vermutet werden darf, dass die Gewinne der heimischen Ökostromanlagen zu großen Teilen wieder hier investiert oder konsumiert werden.

Ich sehe keine Zusatzkosten einer Förderung von E-Mobilität gegenüber Biosprit. Da die Landpreise für landwirtschaftliche Flächen durch die Energienutzung derzeit überteuert sind, wird eine Abkehr vom Biosprit sicherlich negative Auswirkungen auf die Bodenpreise haben. Andere Subventionsmöglichkeiten mit volkswirtschaftlich größerem Nutzen sind gut vorstellbar. Ein Förderungsziel könnte z.B. der (Bio) Anbau ohne fossile Düngemittel sein.

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Öl und Gas Verhandlungen mit Iran

Business Insider schreibt, Deutschland verhandele bereits mit Iran über Öl und Gaslieferungen. Immerhin ein Land, das weder in der Vergangenheit noch aktuell andere Länder einfach so überfällt.

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Jemen und der Ölpreis

Heute steigt der Ölpreis um fünf bis sechs Prozent, anscheinend wird dieser Preisanstieg mit Unruhen im Jemen begründet. In einem Bericht der Welt aus 2011 wird dargestellt, dass Jemen im internationalen Zusammenhang kaum Öl produziert.
Befürchtet wird wohl die Beeinträchtigung der internationalen Transportrouten des Öls. Für diese Sorgen werden die Deutschen Konsumenten sofort zur Rechnung gebeten.
Da Deutschland weiterhin zu 97% von Mineralölimporten abhängig ist, sollte dringend an einer Verminderung des Bedarfs gearbeitet werden und nicht an der Sabotage verhältnismäßig stabiler Lieferanten wie Russland.
Aber: Mehr Schwankungen im Markt = mehr Gewinne für Spekulanten, der einzelne Bürger soll nur zahlen.
Die Koalition der Kriegsteilnehmer ist bereits recht beträchtlich. Vereinigte Arabische Emirate, Kuweit, Bahrain, Katar und Jordanien fliegen zusammen mit Saudi Arabien Luftangriffe, Ägypten, Jordanien, Pakistan und Sudan stehen nach Angaben der Welt bereit. Kann nicht mehr lange dauern, bis auch dieses Land als failed state ein unregierbares Terrornest wird. Die Ölstaaten Irak, Syrien und Libyen lassen grüßen.

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