Hinterzimmer Scholzomaten Energiepolitik

Da hat der Hamburger Bürgermeister und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, Olaf Scholz wieder feinste Hinterzimmerpolitik in über 40 Verhandlungstagen gemacht:

Die richtige Überschrift heißt wohl: Olaf Scholz macht weiter Geschäfte mit Vattenfall.

Im Artikel:
„Stattdessen wollen Stadt und Unternehmen gemeinsam ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) bauen.“

Braucht Hamburg ein GuD Kraftwerk?
60 Megawatt Wärmeleistung fehlen in Altona. Das derzeitige Wärmekraftwerk für Hamburg in Wedel hat eine Betriebsgenehmigung bis 2016/2017.  Hier wird eine Wärmeleistung von 432 Megawatt vorgehalten.

Der deutsche durchschnittliche PKW hatte 2001 gemäß Aral Verkehrstaschenbuch 70 KW Leistung (0,070 Megawatt).

Mit 8.000 solcher (BHKW) Motoren wären die absehbar fehlenden knapp 500 Megawatt Wärme-Maximalleistung für über 418.000 Haushalte zu ersetzen.

In Hamburg hatten 2005 56% aller Haushalte ein Auto Quelle
Hamburg hatte 2009 981.000 Haushalte,  dem nach gibt es errechnet knapp 550.000 Autos in Hamburg. Nur zur Sicherheit, nicht dass die SPD wieder ihr Mantra singt, das wäre nicht zu bezahlen.

Vorteil kleinerer Anlagen wäre die schnelle Realisierbarkeit und eine verhältnismäßig geringe Investitionssumme.
Ich lasse mir gerne das Gegenteil beweisen aber so ganz bin ich von der Notwendigkeit eines GuD Kraftwerks nicht überzeugt, insbesondere da ich davon ausgehe, dass dieses Kraftwerk, sofern die Stadt an den finanziellen Risiken beteiligt ist, viel zu groß geplant werden wird.

Warum will Herr Scholz das GuD Kraftwerk bauen und was kostet uns das? Wird die Wärme für uns dann billiger oder besser?
Denkt Olaf Scholz tatsächlich die Risiken im Betrieb eines Gaskraftwerks wären geringer als die beim Betrieb des Netzes?
Mehr Transparenz Herr Scholz!

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